Posts mit dem Label Bürgerkrieg werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Bürgerkrieg werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Neumünster will Frieden - in Aleppo, Syrien


Die Syrische Community in Neumünster und das FriedensForum Neumünster laden zum Pressegespräch ein:
Freitag, 16.12.16, 15h Rathausvorplatz.

Mit Genehmigung der Stadt ist dort dann ein Zelt aufgebaut, in dem in einer Ausstellung Fotos (Graffitis) aus Syrien gg den Bürgerkrieg gezeigt werden.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung in Aleppo sucht das Team um Ibrahim Ortacer das Gespräch mit Friedensfreunden über „Was, wann ist Frieden?“

Dazu bietet es auch eine Übernachtung im Zelt an. Wer will, kann so „live“ erleben, was ein Leben in einer vom Krieg zerstörten Stadt, in einem vom Krieg zerstörten Land bedeutet. Für heißen Tee dazu wird gesorgt. Kinder können am Samstag, 17.12. von 11-14h im Zelt erzählen, malen oder schreiben, wie sie sich den Frieden vorstellen.

„Vielleicht wissen wir danach, was wir hier in Neumünster tun können - für Frieden in Aleppo“, hofft Ibrahim Ortacer vom FriedensForum-NMS.

Mittwoch, 27. April 2016

Das Comeback der Rüstungsindustrie - ard-Doku +Video

 
Deutsche Waffen tauchen immer wieder in Krisengebieten der Welt auf, im Irak, in Syrien, in Katar, in Bürgerkriegen in Afrika. Aber stand nach dem Zweiten Weltkrieg nicht fest, dass deutsche Waffen nie wieder Unheil in der Welt anrichten sollten?


Schon die Alliierten setzten sich im Kalten Krieg über ihre eigenen Regeln hinweg. So konnten ehemalige NS-Rüstungsfunktionäre in der Bundesrepublik in einer Zeit Karriere machen, als das Land offiziell noch gar keine Waffen herstellen durfte. Und eine Firma aus Berlin begann schon in den 1950er Jahren, Waffenfabriken in aller Welt zu bauen, und wurde so zum "tödlichsten" Unternehmen der Nachkriegszeit.

Das Comeback der Rüstungsindustrie, txt - ard-Doku 25.04.16

Film von Dirk Laabs, Video verfügbar bis 25.04.2017
Das Comeback der Rüstungsindustrie - video


Samstag, 27. Februar 2016

Gerechter Frieden kann nicht mit Waffen gewonnen werden

Lübeck-Travemünde (fz). Die Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) hat am 27. Februar in Lübeck-Travemünde
nach intensiver Diskussion eine Resolution zum Bundeswehreinsatz in Syrien
beschlossen. Die Synodalen aus Schleswig-Holstein, Hamburg und
Mecklenburg-Vorpommern fordern die Bundesregierung auf, „diesen Einsatz
militärischer Mittel umgehend zu beenden und stattdessen noch einmal genau
zu prüfen, welche Instrumente gegen den Terrorismus – auch auf dem
Hintergrund bislang gemachter Erfahrungen – tatsächlich helfen." Nur auf
dem Wege einer Verhandlungslösung könne für das vom Bürgerkrieg zerrissene
und vom Terrorismus heimgesuchte Syrien eine Friedensperspektive erreicht
werden, heißt es in der Resolution. Zugleich will sich die Landessynode in
ihrer Septembersynode intensiv mit friedensethischen Fragen
auseinandersetzen.