Donnerstag, 8. September 2016

Antikriegstag 2016, EHKS: Hitler, Wo Appeasementpolitik scheitert


Ein Thema von vielen beim Antikriegstag 2016 in der Elly-Heuss-Knapp-Schule.

Regionales Berufsbildungszentrum der Stadt Neumünster AöR

„Alternativen zu Rüstung und Krieg“

Elly-Heuss-Knapp-Schule Neumünster setzt Zeichen für ein friedliches Miteinander!


Der Elly-Heuss-Knapp-Schule und ihrem Schulleiter Jörg Leppin ist es ein besonderes Anliegen, den Blick der heranwachsenden Generation für die drängenden Fragen der Zeit zu schärfen und sie in ihrer Entwicklung zu eigenständig und kritisch denkenden Menschen zu fördern. Aus diesem Antrieb heraus organisierte die Schule in Zusammenarbeit mit dem DGB-Stadtverband und dessen Vorsitzenden Christof Ostheimer bereits zum dritten Mal den „Antikriegstag“, der sich seit den 1950er Jahren in Erinnerung an den 1. September 1939, dem Tag des Angriffs der Wehrmacht auf Polen, zu einem bedeutenden Aktionstag der bundesdeutschen Friedensbewegung entwickelt hat.

Neben der Frage nach den Ursachen von Kriegen und den oft nur auf den zweiten Blick zu erkennenden Zusammenhängen zwischen diesen militärischen Auseinandersetzungen und übergeordneten wirtschaftlichen Fragestellungen, beleuchteten die Schülerinnen und Schüler in den verschiedenen Workshops auch deren Folgen, die nicht nur in der kontrovers geführten Flüchtlingsdebatte evident werden, sondern sich ebenfalls in der strategischen Neuausrichtung der Bundeswehr im Rahmen des im Juli veröffentlichten Weißbuchs niederschlagen. Darauf aufbauend begaben sich die Schülerinnen und Schüler auch auf die Suche nach Lösungsmöglichkeiten und nach Alternativen zu Rüstung und Krieg, wobei neben der konkreten Arbeit von Friedenskräften vor allem wirtschaftspolitische Aspekte beleuchtet wurden.

Die Auseinandersetzung mit diesen Fragestellungen besitzt eine große Relevanz. Denn die zahlreichen weltweiten Krisenherde sind nicht mehr nur abstrakte und schwer zu greifende Phänomene, vielmehr sind ihre Auswirkungen inzwischen ein ganz konkreter Bestandteil der gesellschaftlichen Realität – und damit auch der Lebens- und Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler.

So verwundert es auch nicht, dass sich die jungen Erwachsenen mit Wissensdrang und großem Elan den komplexen Sachverhalten verschrieben und rasch deutlich wurde, wie sehr diese Themen die Jugendlichen vor dem Hintergrund der aktuellen Nachrichtenlage berührten. Nach einem diskussionsreichen Tag waren sich alle Beteiligten einig, wie wichtig es war, diesen Fragestellungen einen eigenen Tag zu widmen.

Schulleiter Leppin stimmt das große Interesse der Schülerinnen und Schüler positiv: „Es zeigt uns, dass wir mit diesem Veranstaltungsformat ein zentrales Anliegen der Jugendlichen erkannt haben“. Fortführung im nächsten Jahr unbedingt erwünscht!

Presseinfo 09. September 2016 - Jörg Leppin

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