Freitag, 30. November 2018

Friedensforum sammelt…

für die von Hunger+Krieg bedrohten Kinder im Jemen,

am 4.12., Bürgerbude, Großflecken

gemeinsam mit der Jemenitischen Gemeinschaft Schleswig-Holstein und der Kieler Attac-Gruppe. Das gesammelte Geld wird auf das Konto der INSAN eingezahlt.


Stichwort: "Kinder im Jemen"  IBAN: DE62 4401 0046 0360 7934 66 - BIC: PBNKDEFF

Die INSAN ist eine jemenitischen Organisation für Menschenrechte+Frieden.  Sie verfügt über Mittel und Wege, unsere Hilfe in die betroffenen Regionen zu bringen. 

Seit März 2015 führt ein von Saudi-Arabien angeführtes Militärbündnis im Jemen Krieg gegen die Ansarollah („Huthis“) und für die international anerkannt, aber im Lande selbst kaum verankerte Regierung, deren Amtszeit 2014 abgelaufen war. Den beteiligten Nachbarstaaten geht es offensichtlich um ihren Einfluss auf den Jemen, der als arabisches „Armenhaus“ bekannt ist, auf dessen Staatsgebiet aber Ölvorkommen vermutet werden, die größer sein sollen als die der übrigen Länder am Persischen Golf insgesamt. Offensichtlich handelt es sich hier ein weiteres Mal um einen Wirtschaftskrieg „um Öl“, an dem die USA, Frankreich und Deutschland durch massive Waffenlieferungen direkt beteiligt sind.

Die Leidtragenden sind - wie in jedem Krieg – die Frauen, Männer und Kinder, die den Bombardements schutzlos ausgeliefert sind. Das schlimmste aber ist, dass der von den Ansarollah gehaltene Teil des Landes durch eine See- und Luftblockade fast vollständig von der Außenwelt isoliert wird. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind 14 Millionen Menschen vom Hungertod bedroht. 85.000 Kinder sind – laut „Save the Children“ – bereits verhungert oder im Rahmen der Kampfhandlungen getötet worden. Insgesamt sind laut Schätzungen seit 2015 mehr als 60.000 Menschen bei militärischen Angriffen ums Leben gekommen.

Damit muss endlich Schluss sein!
Die Hungerblockade muss sofort beendet werden!
Keine Wiederaufnahme der Waffenlieferungen!

Die UN-geführten Friedensverhandlungen zwischen den Konfliktparteien müssen fortgesetzt und intensiviert werden! Deutschland kann hier durch seine guten Wirtschaftsbeziehungen eine positive Rolle spielen.

Verantw.: Dr. Christof Ostheimer,